Sie haben Ihr Traumauto gefunden — jetzt soll es schnell gehen. Aber bevor Sie losfahren können, steht die Zulassung an. Und die kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Wie viel genau? Das hängt von mehreren Faktoren ab. Wir zeigen Ihnen alle Posten — ehrlich und vollständig.
Die Zulassungsstelle erhebt eine Verwaltungsgebühr für die Bearbeitung des Antrags. Diese ist bundesweit einheitlich geregelt und beträgt für eine Neuzulassung rund 26 EUR. Manche Zulassungsstellen verlangen etwas mehr, je nach Aufwand (z.B. bei Saisonkennzeichen oder bestimmten Fahrzeugklassen).
Diese Gebühr fällt immer an — unabhängig davon, ob Sie persönlich vorbeigehen oder einen Online-Dienst nutzen.
Neue Schilder müssen geprägt werden. Das erledigen Schilderdienste in der Nähe der Zulassungsstelle oder — beim Online-Verfahren — zugelassene Versandschilderdienste. Zwei Schilder (vorne und hinten) kosten zusammen 25 bis 35 EUR, je nach Anbieter.
Wunschkennzeichen mit mehr Zeichen oder besonderen Schriftarten können etwas teurer sein. Standard-Kombinationen hingegen gibt es oft schon unter 30 EUR.
Wenn Sie ein bestimmtes Kennzeichen möchten, fällt eine Reservierungsgebühr von 10,20 EUR an (gesetzlich festgelegt). Die Reservierung ist 7 Tage gültig — genug Zeit, um die Zulassung abzuschließen.
Dazu kommen die Schilderkosten, die bei Wunschkennzeichen oft etwas höher sind: ca. 30-40 EUR für zwei Schilder, je nach Zeichenzahl.
Die Höhe hängt von Fahrzeug, Schadenfreiheitsklasse, Regionalklasse und gewählten Tarifen ab — das ist der größte variable Posten. Für einen Durchschnitts-PKW in der Haftpflicht liegt die monatliche Rate zwischen 40 und 120 EUR. Bei der Zulassung wird entweder der erste Monat oder das erste Quartal direkt eingezogen.
Wichtig: Sie brauchen eine eVB-Nummer (die elektronische Versicherungsbestätigung) vor der Zulassung. Kostet nichts, ist in Minuten bei Ihrem Versicherer angefordert.
Die Kfz-Steuer wird taggenau ab dem Zulassungsdatum berechnet. Beim Antrag geben Sie Ihre SEPA-Daten an — das Hauptzollamt bucht dann den anteiligen Betrag bis Jahresende ab, danach jährlich.
Für einen normalen Benziner mit 1.400 ccm liegen Sie bei ca. 70-100 EUR Jahressteuer. Diesel und größere Motoren kosten deutlich mehr.
Wenn Sie die Neuzulassung über uns abwickeln, zahlen Sie 129,90 EUR. Darin enthalten: Antragsstellung, Kommunikation mit der Zulassungsstelle, digitale Siegel, Bearbeitung über die i-Kfz-Schnittstelle — alles bis zur fertigen Zulassungsbestätigung. Nicht enthalten sind Behördengebühr, Kennzeichenschilder und natürlich Versicherung und Steuer.
Ohne Versicherung und Steuer kommen Sie bei einer Standard-Neuzulassung über uns auf ca. 180–195 EUR.
Theoretisch sparen Sie unsere 129,90 EUR — aber rechnen Sie mal ehrlich: Wartezeit bei der Behörde (oft 1-2 Stunden), Parkgebühren, eventuell einen freien Tag nehmen (die meisten Ämter sind werktags bis 12 oder 14 Uhr geöffnet), und falls ein Dokument fehlt: nochmal hinfahren. Das kostet Sie im Worst Case mehr als unsere Servicegebühr — und definitiv Ihre Zeit.
Die Online-Zulassung über uns dauert ca. 10 Minuten am Rechner, läuft 24/7, und bei Problemen haben Sie unsere Geld-zurück-Garantie. Für die meisten Menschen ist das die bessere Entscheidung.